
Manuelle Therapie ist eine wichtige renommierte und erfolgreiche Therapiemethode. Man darf sie aber nicht als seligmachende, alleinstehende Therapie sehen. Vor allem die Integration in andere Methoden ist entscheidend. Das ist der Grund dafür, dass in unsere MT Ausbildung viele andere Gedanken, Arbeitsweisen und Prinzipien einfließen. Z. B. Osteopatische Praktiken, östliche Verfahren, Cyriax und McKenzie-Betrachtungen etc., etc.. Unserer Meinung nach ist die Manuelle Therapie viel zu dogmatisch aufgestellt, sie ist festgefahren. Sie hängt zuviel an veralteten Gedan ken, ist rigide und starr. Alles muss nach bestimmten Regeln und festgelegten Gesetzen geschehen. Für den Patienten als Individuum ist kein Platz. Dem Physiotherapeuten wird keine therapeutische Freiheit gelassen. Das ist in unserer Ausbildung anders, wir machen den Karren wieder flott. Natürlich halten wir uns an Fakten und scheuen keine wissenschaftlichen Grundlagen. Ist es aber nicht grundsätzlich egal, wie der Patient sitzt oder wo der Therapeut steht?
Wir werden in unserer Manuelle-Therapie-Ausbildung verbindendes Denken vermitteln. Ein Tennisellenbogen hängt oft mit der HWS und noch häufiger mit der BWS zusammen. Die BWS-Beschwerden wiederum stehen häufig in Zusammenhang mit innerer Organproblematik. Wir denken nicht nur in Manuelle-Therapie-Gedanken, sondern therapieren mit verschiedenen Methoden. Faszientechniken, Meridiantechniken u.a.m. fließen in diese Weiterbildung ein. Ein verbindendes Konzept liegt als Grundlage vor. Auf mechanischer Ebene haben wir Basisphysik und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse integriert. Das hat zur Folge, dass z. B. eine Außenrotationseinschränkung im Schultergelenk nicht nur mit Ventralgleiten behandelt wird. Es ist sehr einseitig und unlogisch, eine solche Einschränkung nur oder hauptsächlich mit Traktion und Ventralgleiten zu therapieren. Es ist nicht falsch, aber auf jedem Fall unvollständig, eingleisig, dogmatisch und langweilig. Gelenke brauchen je nach Problematik Kompression, Traktion, Gleittechniken, Gappingtechniken aber auch Infotechniken, biokybernetische Techniken, neurophysiologische Techniken etc..
Vernetzte Probleme erfordern komplexes Denken und Handeln. Was hat z. B. ein Karpaltunnelsyndrom mit der Wirbelsäule zu tun? Was haben Knieprobleme mit der Niere am Hut? Warum verursachen Blasenfunktionsstörungen eine Cuboidblockierung und kalte Füße? Warum stehen Hüftgelenkseinschränkungen mit dem Dünndarm–Dickdarm–Übergang in Verbindung? Wie werden ISG-Blockierungen durch Dickdarmfunktionsstörungen initiiert. Weshalb verursachen Blockierungen im Segment Th4 Herzprobleme und warum verursacht eine Th12-Instabilität eine Chondropathia patellae? Wie hängen Schilddrüsenstörungen mit dem zervikothorakalen Übergang zusammen und was hat eine Blockierung der ersten Rippe mit Hormonproblemen zu tun? Fragen über Fragen tun sich auf, die in unserem Konzept Erklärung und Antwort finden. Auf diesem Gebiet sind wir einmalig und führend. Das vernetzte Denken ist Hauptziel und wichtigstes Thema in unserer Manuelle-Therapie-Ausbildung. Unser Team arbeitet seit über 25 Jahren ununterbrochen an der Weiterentwicklung unseres Konzeptes - ohne Dogmen, mit verständlichen Verbindungen zu anderen Behandlungsmethoden und deren Integration in die MT. Wir garantieren höchste fachliche Qualität, basiertes Wissen, kompetente Antworten und genügend Zeit für Witz und Humor. Ganzheitlichkeit ist inzwischen ein abgedroschenes Wort. Wir definieren diesen Begriff neu und geben ihm wieder Inhalt.
Sie haben in Ihrer praktischen Arbeit nicht das Problem, dass Ihnen zu wenige Techniken zur Verfügung stünden - die Schwierigkeit besteht vielmehr darin, die für den Patienten passende Technik auszuwählen und die nötige Reihenfolge und Länge der Behandlung zu bestimmen. Es fehlt leider häufig an einem Konzept. In der Praxis wird man merken, dass unser Vorgehen erfolgreich ist, man bekommt mehr Spaß an der Arbeit, kann Patienten auf ihre Fragen Antwort geben. Dieser Weg, ein Manuelle-Therapie-Diplom zu erwerben ist nicht der einfachste, aber dafür fachlich höchst befriedigend und daher lohnenswert.
Henk Brils
Axel Steilen
Theorie/Artztunterricht
Christian Hinz
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