
Wärme und Kälte bilden hier die Basis. über fünfzig schwarze Basalt-Lavasteine werden im Wasserbad auf 50°C erwärmt und der Meeresmarmor wird in Eis gepackt. Der Therapeut kann auf das oberflächliche Warmkneten verzichten und sofort mit einer tiefgehenden Massage beginnen. Statt der Hände oder Finger benutzt der Therapeut heiße und kalte Steine. Die von den Steinen transportierte Hitze dringt tief in die Haut ein, der Lymphfluss wird sofort angeregt, die Selbstheilungskräfte des Organismus stimuliert und die verhärtete Muskulatur geschmeidig gemacht. Die Abwechslung von warm und kalt aktiviert die Durchblutung und sorgt für eine an genehme Temperaturregulierung innerhalb des Körpers. Diese Art der Massage ist sehr intensiv, da sowohl der manuelle Druck der Steine, als auch die Wärme, Kälte und die Energie sofort wirksam werden. Das Gefühl, warme ölige Steine auf der Haut zu spüren, ist noch dazu sehr wohltuend und entspannend.
Diese Massageform genießt zur Zeit große Nachfrage. Was diese Massage so beliebt macht, ist die tiefe, fast meditative Ruhe, die das erhitzte Gestein in den Körper bringt sowie die Möglichkeit, Patienten eine intensivere Behandlung zu ermöglichen und dabei selbst gelenkschonend zu arbeiten. Des Weiteren werden einige Krankheitsbilder sowie deren Behandlung mit heißen und kalten Steinen vorgestellt.
Referent: Steffen Haupt
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